Hannes Wanderer, Wolfgang Beinert und Horst Moser

In regelmäßigen Abständen lasen Hannes Wanderer (links stehend, daneben Wolfgang Beinert) und Anne Hofmann (hinten rechts) Passagen aus Briefen von Paul Renner vor. Einer davon war vom 27. April 1933, den er an die Landesgruppe Bayern des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker (heute BDG) in München richtete, nachdem die ihn als Kulturbolschewisten "aus der Landesliste gestrichen" hatte. Auffallend an Renners Schreiben war, wie großmütig und höflich er auf eine derart unbeschreibliche Willkür und Grausamkeit seiner Kollegen reagierte und auch noch Kollegen, wie z. B. Jan Tschichold, in Schutz nahm. Neben Notizen von Heinz Haushofer (1906–1988) wurde auch ein Brief von Thomas Mann (1875–1955) an Paul Renner vorgelesen, in dem sich der Nobelpreisträger mit den politischen Betrachtungsweisen Renners solidarisch erwies und ihm Mut zusprach.

In regelmäßigen Abständen lasen Hannes Wanderer (links stehend, daneben Wolfgang Beinert) und Anne Hofmann (hinten rechts) Passagen aus Briefen von Paul Renner vor. Einer davon war vom 27. April 1933, den er an die Landesgruppe Bayern des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker (heute BDG) in München richtete, nachdem die ihn als Kulturbolschewisten “aus der Landesliste gestrichen” hatte. Auffallend an Renners Schreiben war, wie großmütig und höflich er auf eine derart unbeschreibliche Willkür und Grausamkeit seiner Kollegen reagierte und auch noch Kollegen, wie z. B. Jan Tschichold, in Schutz nahm. Neben Notizen von Heinz Haushofer (1906–1988) wurde auch ein Brief von Thomas Mann (1875–1955) an Paul Renner vorgelesen, in dem sich der Nobelpreisträger mit den politischen Betrachtungsweisen Renners solidarisch erwies und ihm Mut zusprach.

Foto: Ateliergespräch mit Horst Moser am 29. April 2010 im Atelier von Wolfgang Beinert in Berlin.