Design

Die meisten Unternehmen kennen die Marktpreise …

“Die meisten Unternehmen kennen die Marktpreise. Aber nur die erfolgreichen Unternehmen haben den merkantilen Wert guten Designs erkannt. Und die verdienen sich damit dumm und dusselig”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 1998

Design ist manchmal nichts anderes als eine Form der Absatzförderung …

“Design ist manchmal nichts anderes als eine Form der Absatzförderung. Wenn auch die schönste Form”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 1999

Mein Design befriedigt nicht nur den Gesichtssinn …

“Mein Grafikdesign befriedigt nicht nur den Gesichtssinn, sondern auch den Tastsinn, selbst wenn ich dadurch meine Drucker und Buchbinder in den totalen Wahnsinn treibe”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 1998

Inhalte werden schnell vergessen …

“Inhalte werden schnell vergessen. Doch der emotionelle Eindruck guten Designs bleibt stabil”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2000

Meine wichtigsten Gestaltungsgrundsätze …

“Meine wichtigsten Gestaltungsgrundsätze sind Transparenz, Ehrlichkeit und Ästhetik. Unter Transparenz verstehe ich, ein kompliziertes Produkt, eine erklärungsbedürftige Dienstleistung oder einen akademischen Gedanken verständlich darzustellen. Die Ehrlichkeit meiner Arbeiten ist für mich deshalb so wichtig, weil die Menschen in unserem Medienzeitalter ein instinktives Gespür für Wahrhaftigkeit entwickelt haben. Und Ästhetik fasziniert die Menschen. Denn das Streben und das Bedürfnis nach Schönheit und Ästhetik ist uns Menschen angeboren”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2000

Gestaltung beginnt im Kopf …

“Gestaltung beginnt im Kopf”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2000

Routine ist der Tod der guten Gestaltung …

“Routine ist der Tod der guten Gestaltung; der Tod des unerklärlichen Etwas, das eben da ist oder nicht”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 9.7.2002

Anspruchsvolle Gestaltung …

“Anspruchsvolle Gestaltung ist in der Phase ihrer Entstehung nicht konsensfähig”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2004

Der erste Eindruck eines Designs …

“Mit der Ästhetik eines Designs verhält es sich wie mit dem »ersten Eindruck«. Intuitiv entscheidet sich ein Betrachter in den ersten Sekunden dafür oder dagegen”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2004

Die Ästhetik eines Designs fesselt und bezaubert …

“Die Ästhetik eines Designs fesselt und bezaubert den Betrachter. Denn das Streben und das Bedürfnis nach Schönheit ist uns Menschen angeboren”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 1999

Das Getto der Mittelmäßigkeit verlassen …

“Ich schätze Klienten, die sich für anspruchsvolles Design, gute Typographie, überzeugende Fotos und klare Texte sensibilisieren lassen, die neue Wege gehen und die das Getto der Mittelmäßigkeit verlassen wollen”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 1997

Designer und konservative Auftraggeber …

“Ich verstehe nicht, warum die Mehrheit der Designer sich ständig über ihre »konservativen« Auftraggeber beklagen. Ihr ständiges Credo: »Man könne kein gutes Design mit solchen Leuten machen«. Ich persönlich habe mit konservativen Firmen allerdings und ausschließlich nur positive Erfahrungen gemacht. Meine erfolgreichsten Projekte habe ich mit Ingenieuren, Juristen und Betriebswirten gemacht. Projekte, die sogar im total abgefahrenen Tokyo ausgezeichnet wurden. Mein Credo: Wenn »konservative« Auftraggeber erkennen, dass du was drauf hast, gehen sie mit dir durch dick und dünn. Und zwar bis zum Schluß. Was man von den möchtegernhippen Auftraggebern in der Kultur- und Medienbranche mit ihren Kaffeebechern in der linken Hand nicht unbedingt behaupten kann”.

Wolfgang Beinert, Grafikdesigner und Fotograf, 2005